Direkt an unserer Waldgaststube starten zahlreiche Wanderwege durch den Naturpark Nassau und über die Montabaurer Höhe – vom kleinen Rundweg zum frische Luft schnappen bis zur anspruchsvollen Wanderung über mehrere Stunden. Wir haben eine kleine Auswahl für Sie zusammen gestellt – viel Spaß!

Wir wollen Euch ein wenig Abwechslung im Alltag ermöglichen und öffnen unseren Türverkauf. Bitte beachtet dringend die Mundschutzpflicht sowie die Mindestabstände und denkt daran, dass die Speisen nicht auf dem Grundstück verzehrt werden dürfen.

Tour 1 – der Walderlebnispfad (ca. 3 km)
Sie möchten eine kleine Runde an der frischen Luft drehen – dann ist dieser Weg ideal für Sie.

Tour 2 – Kannenbäckerweg (ca. 6 km)
Sie suchen eine mittlere Runde über gut befestigte Wege mit kleinen Steigungen – dann auf Richtung Hillscheid!

hier sind für große und kleine Naturkundler verschiedene Stationen aufgebaut, die dem Besucher auf aktive und spielerische Weise die Kreisläufe der Natur näher bringen und einladen den schönen Westerwald mit allen Sinnen zu erleben

westerwald-wandernLust auf einesehr idyllische und abwechslungsreiche Wandertour mitten durch die Natur? Eine sehr idyllische und abwechslungsreiche Wandertour führt von Höhr-Grenzhausen nach Ransbach-Baumbach und wieder zurück. Der 7 km lange Rundwanderweg durch schattige Wald-Idylle beginnt an der Waldgaststube Flürchen und führt durch das Brexbachtal vorbei am Schwarzen Meer zu den Jahrhunderte alten Landshuber Weihern und zurück zum Flürchen.


Wegbeschreibung

  • Sie starten am Flürchen und wandern zwischen Reitplatz und Fussball-Platz in Richtung Hotel Heinz.
  • An der Weggabelung gehen Sie halbrechts weiter auf der Parallelstraße zur Bergstraße.
  • Am Hotel Heinz angekommen rechts über den erst gepflasterten, später gekiesten Weg entlang der Liegewiese hinab zu den Weihern.
  • Sie gehen weiter hinter den Teichen und biegen rechts ab und folgen dem Brexbach über einen Trampelpfad.
  • Nach rund 500m erreicht man ein ehemaliges Wald-Bad das „Schwarze Meer“. Gehen Sie über die Brückchen links um den Teich herum und genießen Sie die herrliche Ruhe.
  • Biegen Sie hinter dem Teich links ab und nach wenigen Metern erreichen Sie wieder einen geschotterten Weg. Hier rechts abbiegen und dem Weg  folgen bis zur 6-Wege-Kreuzung mit der Schutzhütte „Am Stern“.
  • Hier wieder rechts abbiegen und weiter dem blauen Dreieck folgen – zur rechten sieht man nun hinunter ins Brexbachtal.
  • An einer kleinen Weggabelung halten Sie sich rechts und folgen weiter dem Bachlauf bis zu einer Furt an welcher Vorderster Bach und Hinterster Bach gemeinsam den Brexbach bilden.
  • Sie bleiben auf der linken Seite des Bachs, halten sich rechts am Bachufer und sehen nach ca. 100 m den ersten Landshuber Weiher. Die Weiher entstanden 1660 im Auftrag des Kurfürsten zu Trier um den Fischbedarf der Katholiken am Freitag zu decken.
  • Sie gehen weiter gerade aus – die Weiher liegen zur Rechten. Sie passieren den ersten Weiher (mit Schilf & Hechten), dann den zweiten Weiher (mit Karpfen und einer Hütte am anderen Ufer) und schließlich den dritten Weiher (mit Seerosen) und biegen dahinter rechts ab. Nach einigen Metern sehen Sie rechts den vierten Weiher. Sie gehen weiter auf den Damm zwischen dritten und vierten Weiher hindurch.
  • Danach biegen Sie rechts ab und gehen bis zur Hütte am zweiten Weiher.
  • Hinter der Hütte gehen Sie links über eine kleine Brücke über den „Hintersten Bach“ (Vorsicht Rutschgefahr).
  • Nach ca. 120 m erreichen Sie dann einen breiten Wirtschaftsweg. Diesem  folgen Sie nun ca. 1,5 km immer weiter geradeaus, vorbei an der Schutzhütte „Struthen“ bis zum Ausgangspunkt am Flürchen.

 

 

 

 

Allwettertour von 295 auf 545  üNN, ca. 3 Std.

Gipfelstürmung gefällig? Der Anstieg zur höchsten Erhebung des Rheinischen Westerwalds, der Montabaurer Höhe dauert rund 3,5h und führt über mittelschwere Anstiege bei gut 250m Höhenmetern. Aber keine Angst: die Einkehr in der Koppelhütte zum legendären Aschenbraten gibt Kraft für den Rückweg!

Wegbeschreibung
Die Wanderroute ist mit der Markierung „IV“ an Bäumen recht gut gekennzeichnet und führt Sie ab dem Flürchen geradeaus an der Grillhütte vorbei und dann halblinks den langen Anstieg „Huffert“ hinauf.
An der ersten Kreuzung halten Sie sich geradeaus und folgen immer weiter dem langen Anstieg. An der T-Kreuzung links halten, nach weiteren rund 500m biegen Sie rechts ab (immer weiter bergauf ;-)).
Oben auf der Kuppe angekommen stehen Sie an „Thiels Hütte“ auf ca. 500m üNN – bei gutem Wetter hat man hier herrliche Sicht über Höhr-Grenzhausen. Folgen Sie der „IV“ weiter nach links und Sie laufen an einem TV- und Funkturm der Telekom und Mobilfunktürmen der Konkurrenz vorbei. Hier erreichen wir dann auch einen historischen Vermessungspunkt & den höchsten Punkt der Strecke auf 546m üNN.

Nach den Türmen folgen Sie dem Weg erst nach links, dann nach rechts, es geht nun leicht bergab – gut zur Erholung.

In der Senke geht der Weg nun wieder links ab und bergauf – am Wegrand sind hohe Ameisenhaufen zu sehen. Nach 50m biegen Sie gleich wieder rechts ab und kommen dann an eine geteerte Straße. Diese gehen Sie nun noch ca. 500m hinauf bis zum Köppelturm. Eine Einkehr dort ist auf jeden Fall zu empfehlen – manchmal wird es ein wenig eng, aber gemütlich ist es in jedem Fall. Bevor Sie den Rückweg antreten sollten Sie bei gutem Wetter den wirklich herrlichen Rundblick vom Aussichtsturm genießen. Zugegeben, der Betonturm macht keinen verlockenden Eindruck – aber die Aussicht entschädigt auf jeden Fall…

Den Rückweg können Sie wahlweise auf derselben Tour zurück gehen oder wählen diesen Weg:
Sie treten aus der Hütte hinaus und gehen rechts hinter dem Turm einen asphaltierten serpentinenartigen Weg hinunter bis Sie den Fahrweg zum Köppel erreichen – diesem folgen Sie hinab bis zur Kreisstraße und dem Köppel-Parkplatz.  Sie biegen links ab und gehen über den Parkplatz (bitte hinter der Leitplanke bleiben) bis zu dessen Ende.
Dort biegen Sie links auf den Wanderweg und folgen diesem Richtung Schutzhütte Hinterster Bach/Krummer Esel. Der Weg ist mit einem grünen „R“ auf weißem Grund gekennzeichnet. An der Hütte angekommen biegen Sie rechts ab und folgen weiter gerade aus dem grünen „R“ über die Schutzhütte Vorderster Bach immer weiter geradeaus bis zurück zum Ausgangspunkt Flürchen.

 

 


Kannenbäckerland

Nicht nur im südwestlichen Westerwald ist das Kannenbäckerland ein durch Keramik und Ton geprägter und bekannter touristischer Begriff für die wunderschöne Wanderregion zwischen Montabaur und dem Rhein. Auf dem Kannenbäckerland-Rundwanderweg kann man das Kannenbäckerland auf 167 km Rundwanderwegstrecke erwandern. Von den insgesamt 10 Wanderetappen, deren Länge zwischen 10 und 27 km beträgt, liegt der Wanderstart für 3 Teilstrecken in Höhr-Grenzhausen. In Montabaur geht es drei Mal und in Ebernhahn vier Mal zum Wanderstart ins Kannenbäckerland. Facettenreiche Naturlandschaften mit hochtechnischen Elementen, interessante Wechsel zwischen Alt und Neu sowie viele andere Widersächlichkeiten machen den Reiz, Charme und  Charakter des Kannenbäckerlandes auch für Wanderer aus.

cimg3344Der Limesweg oder auch „Limeswanderweg“ genannt ist in der Region Westerwald ein regionaler Fernwanderweg des Westerwaldvereins von Rheinbrohl am Romantischen Rhein über Höhr-Grenzhausen nach Bad Ems an der Lahn. Die Wanderweg-Kennzeichnung stellt einen weißen Wachturm auf einem rechteckigen schwarzen Schild dar. Der Limeswanderweg erhält seinen römischen Charakter durch rekonstruierte Limes-Wachtürme, Befestigungsanlagen mit Palisaden, Wall und Graben sowie Ruinen römischer Badeanlagen am Wegesrand. Nach dem Wanderauftakt in Rheinbrohl führt die 75 km lange Limeswanderstrecke vorbei am Neuwieder Becken zunächst nach Bendorf-Sayn. Dort empfiehlt sich der Besuch des Gartens der Schmetterlinge im Schloss Sayn. Auf kurzer Strecke verläuft der Limeswanderweg parallel des Brexbaches bevor sich eine Wanderrast in Höhr-Grenzhausen anbietet. Ein Besuch des Keramikmuseums verdeutlicht den prägenden Charakter für die Keramik- und Töpferstadt Höhr-Grenzhausen. In Hillscheid erwartet den Limeswanderer nach ca. 2 km das nächste römische Ausflugsziel, den rekonstruierten Limesturm mit Römermuseum. Als Bestandteil der damaligen römischen Verteidigungsanlage trägt er die bezeichnende Kennzeichnung „Wachtposten 1/68. Im Inneren des Turms kann ein kleines Museum mit regionalen Fundstücken besichtigt werden. Von der Wehrgang-Galerie genießt man einen traumhaften Ausblick über den Westerwald, das Neuwieder Becken bis in die Eifel. Eine gemalte Karte des Limesverlaufs vom Rhein bis zum Main ziert den kleinen Informationspavillion neben dem Limesturm. Von Hillscheid führt der Limeswanderweg über Arzbach mit einem weiteren rekonstruierten Limesturm auf dem „Großen Kopf“ nach Bad Ems an der Lahn. Eine Wanderung auf dem Limeswanderweg lässt sich gut in Wanderetappen teilen.