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keramikmuseum-westerwaldDas Keramikmuseum Westerwald ist eine von sieben Institutionen des Bildungs- und Forschungzentrums Keramik in Höhr-Grenzhausen, einem weltweit einzigartigen Dachverband aller keramischen Institute. Auf 5 Ebenen mit insgesamt 1500 m² Ausstellungsfläche präsentieren sich für den klassischen Museumsbesucher regionale wie internationale, historische wie moderne Kunststücke, so auch das weltweit bekannte graublaue Steinzeug. Für die Erkundung des Werkstoffs Keramik  bietet das Keramikmuseum Westerwald  für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Kursen, wie „Einführung in das Arbeiten mit Ton“, „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“ oder auch „Drehen auf der Töpferscheibe“ umfassende museumspädagogische Angebote an. Inzwischen sollen die Museumsbesucher Einblicke in die Welt der technischen Keramik erhalten. Elektronische und digitale Hochleistungskeramik – wenn auch optisch sehr unscheinbar – bestimmen inzwischen viele Bereiche unseres täglichen Lebens.

cimg3344Der Limesweg oder auch „Limeswanderweg“ genannt ist in der Region Westerwald ein regionaler Fernwanderweg des Westerwaldvereins von Rheinbrohl am Romantischen Rhein über Höhr-Grenzhausen nach Bad Ems an der Lahn. Die Wanderweg-Kennzeichnung stellt einen weißen Wachturm auf einem rechteckigen schwarzen Schild dar. Der Limeswanderweg erhält seinen römischen Charakter durch rekonstruierte Limes-Wachtürme, Befestigungsanlagen mit Palisaden, Wall und Graben sowie Ruinen römischer Badeanlagen am Wegesrand. Nach dem Wanderauftakt in Rheinbrohl führt die 75 km lange Limeswanderstrecke vorbei am Neuwieder Becken zunächst nach Bendorf-Sayn. Dort empfiehlt sich der Besuch des Gartens der Schmetterlinge im Schloss Sayn. Auf kurzer Strecke verläuft der Limeswanderweg parallel des Brexbaches bevor sich eine Wanderrast in Höhr-Grenzhausen anbietet. Ein Besuch des Keramikmuseums verdeutlicht den prägenden Charakter für die Keramik- und Töpferstadt Höhr-Grenzhausen. In Hillscheid erwartet den Limeswanderer nach ca. 2 km das nächste römische Ausflugsziel, den rekonstruierten Limesturm mit Römermuseum. Als Bestandteil der damaligen römischen Verteidigungsanlage trägt er die bezeichnende Kennzeichnung „Wachtposten 1/68. Im Inneren des Turms kann ein kleines Museum mit regionalen Fundstücken besichtigt werden. Von der Wehrgang-Galerie genießt man einen traumhaften Ausblick über den Westerwald, das Neuwieder Becken bis in die Eifel. Eine gemalte Karte des Limesverlaufs vom Rhein bis zum Main ziert den kleinen Informationspavillion neben dem Limesturm. Von Hillscheid führt der Limeswanderweg über Arzbach mit einem weiteren rekonstruierten Limesturm auf dem „Großen Kopf“ nach Bad Ems an der Lahn. Eine Wanderung auf dem Limeswanderweg lässt sich gut in Wanderetappen teilen.